Lebendige Steine

Lebendige Steine
Ein Dialog mit den Skulpturen Bambergs

In dieser Werkfamilie trete ich mit Figuren des Bamberger Doms in einen ungewöhnlichen Dialog. In selbst angeriebener Eitempera oder in Ölfarben, überwiegend aus Erdpigmenten, entstehen sehr sinnliche Gemälde. Sie schaffen Nähe über Jahrhunderte hinweg und gehen der Frage nach: Wie wird, ist und bleibt der Mensch menschlich?

Ausgangspunkt sind Skulpturen und steinerne Gegenüber. Inzwischen weitet sich die Werkfamilie aus. Neben den Figuren selbst fließen auch Legenden und Überlieferungen ein, die mit Bamberg, seiner Geschichte und seinen Gestalten verbunden sind. Die Kunigunde bleibt dabei an ihrer Statue orientiert, das Pfennigwunder führt darüber hinaus in den erzählerischen Raum dieser Stadt.

Seit über tausend Jahren wird in Bamberg gebetet, gestritten, gelächelt und gemalt, gebaut, gebildhauert und musiziert. Menschen werden geboren, erzogen, leben und sterben. Seit über tausend Jahren stellen sie sich dieselbe Frage: Was bleibt? Bamberg könnte eine Antwort sein. Ein Engel, eine Seherin, Ross und Reiter. Oder eine Legende, in der bis heute etwas von uns selbst verhandelt wird.

Neues Gemälde über eine alte Legende

Das Pfennigwunder - was nehmen wir uns heraus?

Abstraktes Gemälde eines Engels mit goldenen Flügeln und einer Statue eines Kopfes im Stil von Expressionismus.
Expressives Gemälde eines weiblichen Kriegers mit einer Fackel, Reiter auf einem Pferd, im impressionistischen Stil, mit warmen Farben wie Orange, Gelb und Grau.
Ein Gemälde eines Mannes mit Bart und langen Haaren, in warmen Erdtönen, mit einem Vogel auf seinem Kopf, stilisiert und abstrakt dargestellt.
Abstraktes Gemälde einer weiblichen Figur, einer Skulptur vor einem Hintergrund in dunklen und hellen warmen Farbtönen, in einem Holzrahmen.
Abstraktes Gemälde eines Gesichtes mit offenen und geschlossenen Augen in bunten Farben.