Bridge over troubled water

Bridging the world with art and heart - because what we share ist stronger than what divides us.

Aquarell- und Skizzenzeichnung eines historischen Gebäudes mit Wasser und Bäumen im Hintergrund, auf gestaltetem Papier

Bridge No. 22, Dresden

Die Bamberger Rathausbrücke fasziniert mich tagtäglich ästhetisch, symbolisch, menschlich.

Sie ruht mitten im Fluss. Wortwörtlich gegen den Strom gebaut. Zwischen Bischofsstadt und Bürgersinn entstand im Mittelalter ein Rathaus auf Pfählen, weil die Bürger keinen Platz bekamen. Also schufen sie ihn sich.

Das war kein Aufstand, das war Kultur. Ein Akt des Selbstbewusstseins, getragen von der Idee, dass Gemeinschaft nur entsteht, wenn man sie wagt. Die Brücke wurde zum Sinnbild dessen, was diese Stadt und ihre Menschen ausmacht: der Wille, sich zu begegnen, selbst wenn ein reißender Strom dazwischen fließt.
Seit Eröffnung der Galerie Spielaraum vor fünf Jahren, kann ich mich an der Brücke nicht satt malen: am liebsten in Form von mini Aquarellen versuche ich meine Begeisterung für dieses Bauwerk auszudrücken. Verständigung muss immer neu gebaut werden – in Kunst, in Sprache, in Herz und Hand. Und zu meiner Freude finden diese Bilder viele Fans:
Inzwischen hängen meine Brücken in einigen Bamberger Wohnungen und auf fast allen Kontinenten!
Was als Liebeserklärung an ein außergewöhnliches Bauwerk begann, wurde zu einem weltumspannenden Brückenbau. Ausgehend von diesem altehrwürdigen und ein bisschen skurrilen Bauwerk, das einst als unmöglich zu verwirklichen galt. Bamberg, UNESCO-Welterbe, ist ein Ort gelebter Kultur. Jede Aquarellbrücke trägt ein Stück dieser Geschichte weiter: als Friedenszeichen aus Farbe, als Erinnerung daran, dass Weltfrieden in der Fähigkeit beginnt, Schönheit zu teilen.

Einen ganz besonderen Platz bekam am 28.1.2026 “Bridge over Trouble Water” No. 1 anlässlich der vertraglichen Besiegelung der Städtepartnerschaft Bamberg - Mukatschewo (Ukraine). Oberbürgermeister Andreas Starke überreichte das Aquarell an die Bürgermeisterin Julia Taips. In einem Blogartikel reflektiere ich die besondere Symbolkraft dieses Moments.

zum Blogartikel
A watercolor painting of a historic bridge with buildings and a church tower behind it, featuring a blue sky with clouds.

Bridge No. 21 reist nach Knoxville, Tennessee

English summary available soon.
For now, feel free to use your browser’s translation feature – bridges speak all languages.

Jede Brücke zählt

Alle Brücken werden nummeriert.
Jede trägt auf der Rückseite meinen roten Stempel als Zeichen der Herkunft.
So entsteht eine fortlaufende, wachsende Reihe, die sichtbar macht, wie weit diese kleinen Friedenszeichen schon gereist sind.

Wohin die neuesten Brücken gehen erfährt man tagesaktuell in meinem WhatsApp-Status.

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Ein rotes Siegel, umgeben von einem handgeschriebenen Zettel mit französischem Text, und im Hintergrund zwei Wasserfarbenbilder von Brücken. Es sind auch ein schwarzes Buch und eine kleine Kugel zu sehen.
Weltkarte mit roten Markierungen an verschiedenen Standorten, die Fotos von Kunstwerken mit Pinsymbolen und Rahmen zeigen.

Eine Karte der Verbindung

Demnächst entsteht hier eine Weltkarte der Brücken
ein lebendiges Archiv, das zeigt, wo überall auf der Erde bereits eine Bridge over Troubled Water zu Hause ist. Jetzt sind erstmal ein paar Beispiel Pins gesetzt, soweit sind sie schon verbreitet!
Wer eine besitzt, darf mir gern den Ort nennen –
so wächst Schritt für Schritt ein Bild davon, wie weit sich diese kleinen Aquarelle schon ausgebreitet haben.
Ein weltumspannendes Netzwerk aus Farbe, Verbundenheit und Neugier.

Ihre Brücke auf der Weltkarte

Die hier gemachten Angaben sind ausschließlich für mich sichtbar und werden nicht veröffentlicht.
Sie helfen mir dabei, die Orte meiner Brücken zu sammeln und nach und nach auf der Weltkarte einzutragen.

Ich freue mich über jede (B)rückmeldung –
denn mit jeder gemeldeten Brücke wächst dieses kleine, große Projekt der Verbindung.

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